
Landesbudget wächst deutlich stärker als die Inflation – Land OÖ lebt in Ausgabenorgie
Anlässlich des Rechnungsabschlusses 2025 des Landes Oberösterreich übt die MFG Kritik an der Entwicklung des Landeshaushalts. Während die Landesregierung von einem stabilen Kurs spricht, ist das Budget des Landes seit 2019 deutlich stärker gewachsen als die Inflation.
Das Budget des Landes Oberösterreich ist von rund 6,6 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf rund 9,4 Milliarden Euro im Jahr 2025 angestiegen. Das entspricht einem Plus von knapp 43 Prozent. Im selben Zeitraum lag die kumulierte Inflation in Österreich bei rund 30 Prozent. Das bedeutet: Selbst nach Abzug der Teuerung ist das Landesbudget noch immer um rund 10 Prozent gewachsen.
„Die Zahlen zeigen klar, dass die Ausgaben des Landes deutlich stärker gestiegen sind als die allgemeine Preisentwicklung. Das ist eine Ausgabenorgie des Landes. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir daher hinterfragen, ob mit dem Geld der Steuerzahler überall sparsam und effizient umgegangen wird“, erklärt LAbg. Joachim Aigner, MFG-OÖ Landesparteiobmann.
Notwendig sei eine konsequente Überprüfung der Ausgaben, der Abbau von Doppelgleisigkeiten und mehr Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Mittel. Ziel müsse es sein, die Belastung der Bürger und Unternehmen zu reduzieren, anstatt den Staatsapparat laufend weiter auszubauen.
„Während viele Menschen sparen müssen und Betriebe unter hohen Kosten leiden, wächst der öffentliche Bereich immer weiter. Gerade jetzt braucht es mehr Haushaltsdisziplin und einen sorgsamen Umgang mit Steuergeld“, so Aigner.
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