Weiteres Zeichen gegen die Frühsexualisierung von Kindern gesetzt

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Erfolgreiche MFG-Podiumsdiskussion zum umstrittenen Thema „Frühsexualisierung“:

 

MFG bleibt dran im Kampf gegen kindeswohlgefährdende Inhalte in der Sexualpädagogik: Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion am 29.11.2023 im Zirbenschlössl in Sipbachzell wurden sowohl Gefahren, welche von den heute angewendeten Praktiken in der Sexualpädagogik ausgehen, als auch altersgemäße Alternativen erörtert. „Das letzte Wort ist hier sicher noch nicht gesprochen“, sagt LAbg. Dagmar Häusler, BSc., MFG-Österreich Bundesparteiobmann-Stv., die mit einem Initiativantrag, der im Rahmen der Ausschusssitzung mit Fachkundigen debattiert wurde, sowie einer Aktuellen Stunde zu dieser brisanten Thematik auch den Oö. Landtag beschäftigte.

Die MFG-Podiumsdiskussion „Sofortiger Stopp kindeswohlgefährdender Inhalte in der Sexualpädagogik“ stieß auf reges Interesse, was die Brisanz und Dringlichkeit dieser Thematik unterstreicht. Mit dabei waren absolute Fachleute: Der renommierte Mediziner und Psychologe Univ.Prof. Dr. Dr. Christian Schubert zeigte etwa auf, dass wir uns immer mehr von einer gesunden Gesellschaft, die die Wichtigkeit von klassischen Beziehungen und familiären Verbindungen anerkennt, wegentwickeln, was zu einer Selbstentfremdung führt und dass wir uns zu sehr von Medien beeinflussen lassen. „Als traurige Schlussfolgerung steht im Raum, dass wir irgendwann nicht mehr in der Lage sein werden, unsere Kinder selbst zu erziehen, eine gleichermaßen traurige wie gefährliche Entwicklung“, so MFG-Familiensprecherin Dagmar Häusler. Die grundlegende Gefahr liege in einer weiteren Spaltung der Gesellschaft: Statt das Thema sexuelle Aufklärung vorrangig bei den Eltern zu belassen, werden Kinder von institutioneller Seite mit dem Thema Sex überfallsartig bombardiert und überfordert – „ein kompletter Irrweg“, so Dagmar Häusler.

Völlig falscher Lehrplan-Fokus

Ebenfalls mit dabei: Margreth Tews, die auf 25 Jahre Erfahrung als Lebens- und Sozialberaterin zurückblicken kann und davon sprach, dass es viel wichtiger sei, die Familien bei ihren tatsächlichen Sorgen und Ängsten abzuholen und zu unterstützen – etwa bei finanziellen Engpässen, bei der fehlenden Verbindung zu den Eltern oder in Trennungssituationen. Es sei zudem der falsche Weg, im Lehrplan den Fokus wegzunehmen von elementaren Themen wie Lesen, Schreiben und Rechnen, wo bereits jetzt teilweise enorme Schwächen bestehen: „Die geplante und bereits in Umsetzung befindliche Frühsexualisierung ist für die Kinder eine Katastrophe“, bringt es Margreth Tews auf den Punkt.

Das Ziel dieser Ideologie ist, dass die Familie als Bollwerk gegen alle negativen Strömungen geschwächt wird“ Leni Kesselstatt, Verein Familienallianz

Ähnliches berichtete Leni Kesselstatt, Gründerin des Vereins Familienallianz (www.familienallianz.net), der in ganz Europa vernetzt und seit 2013 Jahren aktiv ist. Genauso lange beobachtet Kesselstatt die Initiativen der Frühsexualisierung, gegen die sich bereits vor zehn Jahren in Italien und Frankreich erster Widerstand regte. Speziell nach Deutschland, wo diese sog. „emanzipatorische Sexualpädagogik“ ihren Ursprung hat, pflegt Kesselstatts Verein gute Kontakte. „Das Ziel dieser Ideologie ist, dass die Familie als Bollwerk gegen alle negativen Strömungen geschwächt wird“, so Kesselstatt.

„Die Denkrichtung dieser Frühsexualisierung ging in ihren Anfängen sogar so weit, Pädophilie straffrei stellen zu wollen. Diese Initiative wurde in Deutschland über viele Jahre hinweg sogar politisch unterstützt“, so Dagmar Häusler. Der Verein Familienallianz stellt sich erfolgreich gegen die rein ideologisch geprägten Unterrichtsmethoden und Inhalte in der Sexualpädagogik und ihre Gefahren. Die moderne Sexualpädagogik hat mit Familie, Zusammenhalt, Vertrauen und klassischer Aufklärung nichts mehr zu tun, sondern legt den Fokus hauptsächlich auf die Geschlechtsidentität.

MFG mit Widerstand gegen die Frühsexualisierung

„Frühsexualisierung in der Sexualpädagogik – und das bereits in der Volksschule – ist strikt abzulehnen. Seitens der MFG wurde das Thema bereits mit einem Antrag vom Juli 2023, einer Aktuellen Stunde im Oö. Landtag thematisiert sowie eine schriftlichen Anfrage an die zuständige Landesrätin Christine Haberlander hinsichtlich der Beiziehung schulexterner Anbieter für sexualpädagogische Aufklärung in Kinderbildungseinrichtungen in Oberösterreich eingebracht – sehr zum Missfallen aller anderer Fraktionen, die das Thema „abschasselten“ und nicht den Ernst der Lage erkannten oder nicht erkennen wollten“, so Dagmar Häusler. „Kinder über ihre Schamgrenzen hinweg mit Dingen wie Masturbation, Lecken, Blasen und Vibratoren in Kontakt zu bringen, hat nichts mit einer verantwortungsvollen und kindgerechten Aufklärung zu tun. Im Gegenteil: Das ist genau die absurde, links-woke, genderideologisierte Agenda, die wir ablehnen.

WHO als Drahtzieher

LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann ergänzt: „Diese gesamte Thematik ist – genau wie dieser Genderwahnsinn – nicht vom Volk getragen oder gewünscht. Einmal mehr geht diese Initiative von der WHO aus. Bereits im Jahr 2011 wurden die „Richtlinien zur Sexualaufklärung in Europa“ von der Europazentrale der WHO herausgegeben.“ In diesen WHO-Richtlinien ist von „frühkindlicher Masturbation“ und dem „Vergnügen, den eigenen Körper zu berühren“ die Rede, von „Freundschaft und Liebe zu Menschen des gleichen Geschlechts“ und der Entwicklung eines Bewusstseins für „Geschlechteridentität“. „Auch der drohende WHO-Pandemievertrag und die Änderung der Gesundheitsrichtlinien kommen aus diesem dunklen Eck. Die MFG tritt als einzige politische Kraft aktiv und entschlossen dagegen auf“, so Joachim Aigner.

Conclusio des zweistünden Diskussionsabends: Es gibt praktikable Auswege und Lösungen aus dieser unseligen Abwärtsspirale, in der sich unsere vermeintlich offene, bunte Gesellschaft befindet: Eltern können ihre Kinder damit schützen, indem sie klar NEIN sagen zu dieser Entwicklung und machen damit von ihrem in der Europäischen Menschrechtskommission kundgemachten Recht Gebrauch: Die „religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen“ der Eltern sind im Unterricht zu achten, heißt es dort. Der MFG ist es ein Anliegen, die Eltern zu stärken, denn so schützen wir unsere Kinder und Familien und letztendlich die Zukunft unserer Gesellschaft am effektivesten.

BEITRAG: https://regionaltv.at/mediathek/beitrag/202910

Rückfragehinweis:
MFG Oberösterreich

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