Sozial ausgewogene Lösung entlastet jene, die am meisten unter der Teuerung leiden.
Die MFG Oberösterreich hat in der heutigen Landtagssitzung einen Initiativantrag für eine sozial ausgewogene Gehaltserhöhung 2026 im Landes- und Gemeindedienst eingebracht. Anstelle einer prozentuellen Anpassung, die höhere Einkommen überproportional begünstigt, soll ein absolut gleich hoher Erhöhungsbetrag für alle Bediensteten vorgesehen werden. Damit würden niedrige und mittlere Einkommen spürbar gestärkt – bei kostenneutraler Umsetzung.
„Die Teuerung trifft nicht jene in den höchsten Gehaltsklassen am stärksten, sondern die Menschen, die jeden Euro dreimal umdrehen müssen“,
sagt LAbg. Joachim Aigner, MFG-OÖ Landesparteiobmann.
„Wenn die niedrigsten Gehaltsgruppen mit rund 76 Euro monatlich aussteigen, während es in den höheren etwa 540 Euro sind, entsteht eine Schieflage, die wir nicht weiter vergrößern sollten. Ein einheitlicher Erhöhungsbetrag sorgt dafür, dass die Entlastung dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.“
Die MFG fordert die Landesregierung auf, die notwendigen Schritte zu setzen, damit 2026 ein einheitlicher, absolut gleich hoher Erhöhungsbetrag für alle Landes- und Gemeindebediensteten umgesetzt wird. Ziel ist eine gerechtere Verteilung der vorhandenen Budgetmittel, die bereits im kommenden Jahr spürbare Wirkung zeigt. Der Initiativantrag wird in der nächsten Sitzung des Verfassungsausschusses im Jänner 2026 behandelt.
Rückfragehinweis:
MFG Oberösterreich
(+43 732) 7720 – 17402
presse-ooe@mfg-oe.at
www.klubmfg-ooe.at
